„Was die Schule nicht beibringt, aber das Leben verlangt“

Autor/in: Franziska Ehms

Kooperationsvereinbarung zwischen Kreisvolkshochschule und Böll-Gymnasium

Saalfeld.  Die Kreisvolkshochschule Saalfeld-Rudolstadt (KVHS) und das Heinrich-Böll-Gymnasium werden künftig enger zusammenarbeiten. Am Freitag, 21. August 2026, unterzeichneten die Verwaltungsleiterin der KVHS, Stefanie Wagner, und der Leiter des Heinrich-Böll-Gymnasiums, Ralf Schröter, eine entsprechende Kooperationsvereinbarung. Ziel der Vereinbarung ist es, gemeinsame Bildungsangebote für Schülerinnen und Schüler, insbesondere ab 16 Jahren, zu entwickeln und die Zusammenarbeit zwischen Schule und Kreisvolkshochschule zu stärken. Dabei sollen unter dem Motto „Was die Schule nicht beibringt, aber das Leben verlangt“ auch Themen aufgegriffen werden, die im schulischen Alltag nicht oder nur am Rande vermittelt werden.

Ein erstes gemeinsames Format fand bereits im Juni statt. Unter dem Motto „Sprache – Körper – Kreativität – Entdecke was in dir steckt“ konnten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen einer Projektwoche verschiedene Angebote der Kreisvolkshochschule kennenlernen und selbst ausprobieren. Auf dem Programm standen unter anderem Gewaltfreie Kommunikation, Japanisch, Gebärdensprache sowie Selbstverteidigung.

„Die Projektwoche hat gezeigt, wie gut sich schulische und außerschulische Bildungsangebote ergänzen können. Mit der Kooperationsvereinbarung wollen wir diese Zusammenarbeit nun weiter ausbauen“, erklärt KVHS-Leiterin Wagner.

Für den Landkreis Saalfeld-Rudolstadt ist die Kooperation ein wichtiger Schritt, die Angebote der Kreisvolkshochschule auch für junge Menschen stärker sichtbar und nutzbar zu machen. Die gemeinsamen Angebote sollen den Schülerinnen und Schülern dabei helfen, sich mit Themen und Fähigkeiten auseinanderzusetzen, die über den schulischen Unterricht hinausgehen.

Franziska Ehms
Presse- und Kulturamt