Anschreiben zu Photovoltaik gehören zu Forschungsprojekt

Die Uni Erfurt hat im Namen des Landkreises Hausbesitzer angeschrieben

Saalfeld. Auf einem Briefbogen mit Logo des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt wurden jetzt zahlreiche Hausbesitzer aus dem Landkreis angeschrieben. Das ungewöhnliche Format (länger als A4) hat zu vielen Nachfragen an das Landratsamt geführt. Tatsächlich ist das Schreiben echt, es handelt sich um Teil eines Forschungsprojekts mit der Uni Erfurt, der Thüringer Landesenergieagentur ThEGA und den Landkreisen Saalfeld-Rudolstadt, Ilm-Kreis, Wartburg-Kreis, Unstrut-Hainich-Kreis und der Stadt Jena.

In dem Schreiben werden Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer über das Potenzial einer eigenen Photovoltaik-Anlage informiert. Die Schreiben enthalten unter anderem Abschätzungen zur möglichen Stromerzeugung, zu Investitionskosten, zur Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaik-Anlage sowie zur Einsparung von CO₂-Emissionen. Die Angaben dienen als erste Orientierung und ersetzen keine individuelle Fachplanung oder ein konkretes Angebot durch einen Fachbetrieb.

Mit dem Schreiben ist keinerlei Verpflichtung verbunden. Die Kampagne versteht sich ausschließlich als kostenloses und unverbindliches Informationsangebot. Ziel ist es, Eigentümerinnen und Eigentümern eine unabhängige Grundlage an die Hand zu geben, um die Möglichkeiten einer eigenen Photovoltaik-Anlage besser einschätzen zu können.

Während des Kampagnenzeitraums besteht zudem die Möglichkeit, eine kostenlose persönliche fachliche Beratung über eine eigens freigeschaltete Solarhotline in Anspruch zu nehmen. Die Telefonnummer der Hotline wird in den Anschreiben aufgeführt.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können die grundsätzliche Eignung ihres Daches für Photovoltaik oder Solarthermie auch unabhängig von der Kampagne kostenfrei über den Thüringer Solarrechner prüfen. Das Online-Angebot der ThEGA ist unter www.solarrechner-thueringen.de abrufbar.

Peter Lahann
Presse- und Kulturamt