38.600 Euro Kreismittel für neue LED-Beleuchtung in der Dreifelderhalle „Friedrich Schiller“
Landrat übergibt Sportstättenzuschuss an Bürgermeister Jörg Reichl
Rudolstadt. Knapp 40.000 Euro Zuschuss für neue LED-Beleuchtung in der Dreifelder-Sporthalle der Regelschule „Friedrich-Schiller“ in Rudolstadt übergab Landrat Marko Wolfram jetzt an Bürgermeister Jörg Reichl. Eine Modernisierung der gesamten Beleuchtungsanlage ist erforderlich, um die vorgeschriebene Lichtstärke für den Schul- und Vereinssport einzuhalten. Außerhalb des Schulsports wird die Turnhalle am Bayreuther Platz von ortsansässigen Vereinen für Übungs-, Trainings- und Wettkampfbetrieb genutzt und ist stark frequentiert. Es ist die einzige Dreifeldhalle im Stadtgebiet Rudolstadt.
„Mit jedem einzelnen Sportförderprojekt schaffen wir bessere Bedingungen für unsere Kinder und Vereine“, ist Landrat Marko Wolfram überzeugt. „Insgesamt fördern wir in diesem Jahr Sportstätten und – geräte mit mehr als einer halben Millionen Euro. Jeder Cent davon ist eine wichtige Investition in unsere Gemeinschaft.“
Bürgermeister Jörg Reichl freut sich ebenfalls über die Umstellung auf LED-Beleuchtung: „Abgesehen von der Verbesserung für unsere Nutzer hat dies auch aus ökonomischer Sicht für uns nur Vorteile, denn wir erzielen damit eine dauerhafte Energie- und Kostenersparung für den städtischen Haushalt“, so Reichl. Die geschätzten Gesamtkosten der geplanten Maßnahme betragen rund 193.000 Euro, der Landeszuschuss beträgt 116.000, der Eigenanteil der Stadt Rudolstadt ist mit 38.600 gleich hoch wie der o.g. Kreisanteil.
Der Landkreis fördert in 2026 den Neu-, Um- und Ausbau von Sportstätten und Freizeitanlagen bei Kommunen und Vereinen durch eine Anteilsfinanzierung, die Gesamtinvestitionen von rund 3,8 Millionen Euro ermöglichen. Der Jugendhilfeausschuss hatte in seiner Sitzung im Mai eine entsprechende Dringlichkeitsliste zur Mittelvergabe beschlossen. Der Kreisanteil beträgt insgesamt rund 503.000 Euro. Vorgesehen ist eine dreigeteilte Finanzierung: 20 Prozent müssen die Kommunen oder Vereine an Eigenmitteln aufbringen, 60 Prozent übernimmt das Land. Der Landesanteil kann durch den Landessportbund oder die Thüringer Staatskanzlei gezahlt werden. Die verbleibenden 20 Prozent steuert der Landkreis bei.
Carolin Schreiber
Presse- und Kulturamt