Künstliche Intelligenz als Diskussionsthema
15. Sozialkongress der Diakoniestiftung Thüringen in der Stadthalle Bad Blankenburg
Bad Blankenburg. Chancen und Herausforderungen vom Einsatz Künstlicher Intelligenz in der sozialen Arbeit – mit diesem Thema beschäftigte sich der 15. Sozialkongress der Diakoniestiftung Thüringen am 20. Mai in der Stadthalle Bad Blankenburg. Mehr als 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern folgten den hochkarätigen Vorträgen und der Podiumsdiskussion zu verschiedenen Aspekten.
Nach einer Andacht von Ramón Seliger und Annegret Bachmann begrüßte Dr. Klaus Scholtissek als Sprecher der Geschäftsführung der Diakoniestiftung Thüringen die Gäste. Katharina Schenk, Thüringer Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Familie, plädierte in ihrem Grußwort dafür, menschliche Antworten auf komplexe Fragen zu finden. Die KI sei von Menschen geschaffen und könne als Werkzeug betrachtet werden. „Wie man es richtig benutzt, werden wir heute erfahren“, so die Ministerin.
Landrat Marko Wolfram hob die Chancen von KI gerade im sozialen Bereich hervor. „Richtig eingesetzt, kann sie Fachkräfte entlasten, Abläufe effizienter gestalten und wertvolle Zeit für das schaffen, worauf es im Kern ankommt: die direkte Arbeit mit und für Menschen“, sagte Wolfram. Gleichzeitig würden Fragen des Datenschutzes, von Transparenz aber auch ethische Bedenken bestehen. Deshalb sei es wichtig, Innovation zu fördern ohne die eigenen Werte zu vergessen.
Niels Struckmeyer, Geschäftsführer der Brandung GmbH aus Berlin hielt den Hauptvortrag mit dem Titel „Transformation durch KI - Wie Veränderung gemeinsam gelingt“. In der anschließenden Podiumsrunde diskutierte Struckmeyer gemeinsam mit Thomas Althammer, Geschäftsführer Althammer & Kill GmbH, Karsten Anders, Lehrer der Freien Montessori-Gemeinschaftsschule Bad Lobenstein, Sumeet Bhatia, Geschäftsführer der SOLVVision AG, Oberkirchenrat Christoph Stolte, Vorstandsvorsitzender Diakonie Mitteldeutschland, und Dr. Miriam Wolf, Vorständin Verband für Digitalisierung in der Sozialwirtschaft e.V. zum Thema. Nach der Mittagspause hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, Aspekte der KI in Workshops zu vertiefen.
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