Hatz auf die Katz im Jahr 2026 durchs Schiefergebirge
Oldtimer fahren diesmal auch ins Fränkische und die Fahrer genießen die fränkische Küche
Saalfeld. Am vergangenen Samstag, 16. Mai, zog zum 35. Mal die Internationale „Hatz auf die Katz“ begeisterte Oldtimerfreunde in die Saalfelder Innenstadt. Als Landrat Marko Wolfram und Bürgermeister Dr. Steffen Kania um 10 Uhr die diesjährige Oldtimerfahrt zusammen mit der Vorsitzenden des Saalfelder Motor-Veteranenfreunde, Juliane Pachaly-Reichmann, eröffneten, konnten sich die Fahrer und Zuschauer über trockenes und sonniges Wetter freuen.
Zuvor hatten die Besitzer ihre Fahrzeuge – echte Oldtimer aus der Kategorie Auto-Vintage und Auto-Post-Vintage ebenso wie alte und ganz alte Motorräder und die neueren „Klassiker-Fahrzeuge“ auf dem Saalfelder Markt platziert. Jederzeit für ein Gespräch bereit oder für ein Foto mit ihrem Fahrzeug, lobten die Teilnehmer besonders die hervorragende Organisation der Motor-Veteranenfreunde.
Die Organisatoren standen wieder vor zwei besonderen Herausforderungen: zum einen eine spannende und gut befahrbare Strecke auszuwählen, zum andern die einen Platz für die Mittagsrast zu finden, an dem die hundert Teilnehmer und ihre Begleiter schnell und gut verköstigt werden konnten.
Herausforderung eins hieß in diesem Jahr „Schiefergebirge“. Die Strecke führte von Saalfeld aus über Kaulsdorf und Leutenberg nach Lehesten – und von dort aus ins Fränkische. Dort am Freizeitzentrum in Steinbach am Wald in der Rennsteighalle, nur wenige Meter entfernt von der Wasserscheide zwischen Elbe und Rhein, wurde Herausforderung Nummer zwei gelöst – ein Mittagessen für alle mit fränkischer Küche.
Anschließend starteten die Teilnehmer zur Heimfahrt, die über Ludwigsstadt, Lauenstein und Marktgölitz die schmale serpentinenreiche Straße hoch zur Hühnerschenke und über den Arnsgereuther Berg zurück nach Saalfeld führte. Obwohl nur als Durchfahrtkontrolle vorgesehen, nutzen viele Teilnehmer den Weg über den Parkplatz an der Fischbachsmühle zum Einkaufsstop in der Confiserie Lauenstein zum Kauf von Lauensteiner Pralinen.
Auch wenn das Wetter sich im Laufe des Tages eintrübte und ordentlicher Regenwiderstand erforderlich war, genossen die Fahrer doch die Herausforderungen – und wurden mehrfach von faszinierten Zuschauern belohnt. Insbesondere beim Mittagsstart in Steinbach hatten sich doch wieder etliche Zuschauer mit ihren Kameras postiert.
Martin Modes
Presse- und Kulturamt