Internationale Jahrestagung Geotop 2026 in Probstzella - Öffentliche Angebote
Für die ganztägige Exkursion ins Fränkische für alle Geofreunde am Pfingstsamstag sind noch Plätze frei – Zwei hochkarätige öffentliche Abendvorträge im Haus des Volkes am Donnerstag und Freitag
Saalfeld. Der Nationale Geopark Schieferland ist in diesem Jahr Ausrichter der Jahrestagung der Fachsektion Geotope und Geoparks der Deutschen Geologischen Gesellschaft. Die inzwischen 29. Fachtagung „Geotop 2026“ findet vom 21. bis zum 23. Mai 2026 unter dem Motto „Geologie erleben – Natur bewahren“ im Bauhaushotel Probstzella statt. Dabei gibt es auch drei Veranstaltungen für die Öffentlichkeit.
So geben am Donnerstag, 22. Mai, und Freitag, 23. Mai, öffentliche und kostenfreie hochkarätige Abendvorträgen jeweils um 20 Uhr im Haus des Volkes in Probstzella Einblicke in den Geopark. Am Donnerstag sprechen Experten der drei Naturparke Frankenwald, Thüringer Wald und Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale über „Die besondere Tier- und Pflanzenwelt auf geologisch interessanten Standorten im Thüringisch-Fränkischen Schiefergebirge“ und richten den Blick damit auch auf die Arbeit der drei Naturparke, die gemeinsam Träger des Geoparks Schieferland sind. Am Freitag spricht Prof. em. Dr. Jörg W. Schneider von der TU Bergakademie Freiberg über das wohl spannendste Thema, das es im gesamten Geopark gibt: „Als Thüringen unterging –Die große Zechsteinflut vor 258 Millionen Jahren“.
Zum Abschluss der Tagung gibt es am Samstag, 23. Mai, eine öffentliche Publikumsfahrt von Probstzella aus zu „Geotopen als Zeugen der variszischen Gebirgsbildung“ und damit an markante Stellen auf der fränkischen Seite des Geoparks zwischen Ludwigsstadt und Issigau. Für diese Fahrt sind noch Plätze frei!
Für die ganztägige Busexkursion mit Dr. Torsten Hahn vom Bayerischen Landesamt für Umwelt fällt ein Unkostenbeitrag von 40 Euro pro Person an. Die etwa achtstündige Tour beginnt um 9 Uhr im Haus des Volkes in Probstzella und führt über Ludwigsstadt, Hirschfeld, Teuschnitz, Wallenfels und Schwarzenbach am Wald bis nach Issigau – an insgesamt neun Geotopstandorte im fränkischen Teil des Schieferparks. Die Anmeldung ist über die Buchungsseite www.geotop2026.de möglich.
Martin Modes
Presse- und Kulturamt Saalfeld-Rudolstadt
Im Auftrag des Geoparks Schieferland
Im Anhang: Plakate für die drei öffentlichen Veranstaltungen