Digitalisierung am SBZ Rudolstadt: Landrat im Gespräch mit Schülern und Lehrern

Wolfram: „Die weitere digitale Ausstattung unserer Schulen ist eine unserer wichtigsten Aufgaben“

Rudolstadt. Landrat Marko Wolfram und die Leiterin des Schulverwaltungsamtes, Claudia Langer, waren kürzlich zu einem Austausch am Staatlichen Berufsbildungszentrum (SBZ) in Rudolstadt über bereits angeschaffte IT-Technik der Schule. Gemeinsam mit dem stellvertretenden Leiter, Jens Unger, einigen Lehrkräften und Schülervertretern wurde insbesondere der Einsatz von Ipads, digitalen Tafeln sowie der Schulcloud im Unterricht besprochen. „Viele Klassen arbeiten mittlerweile ausschließlich mit Ipads - entweder mit eigenen Geräten oder mit Leihgeräten“, erklärt Lehrer Christian Frenzel im Gespräch. Weniger Kopieraufwand, effizienteres Arbeiten und deutlich mehr Möglichkeiten in der Unterrichtsgestaltung zählen zu den vielen Vorteilen der Digitalen Schule. Dem gegenüber stehen kleinere technische Herausforderungen, „die wir aber im Blick haben und an deren Lösung wir arbeiten“, so Claudia Langer.

Auch nach fünf Jahren in Betrieb seien die Geräte größtenteils noch voll funktionsfähig. „Es ist eine große Erleichterung, zugleich aber auch eine Aufgabe, weil man sich intensiv mit der Technik auseinandersetzen muss“, lautete der Tenor aus dem Kollegium. Das Fazit: das Staatliche Berufsbildungszentrum des Landkreises in Rudolstadt zeigt sich „begeistert von der Technik, die sehr gut angenommen wird.“ Im Rahmen des Digitalpaktes I konnten für das SBZ am Standort Rudolstadt 35 interaktive Tafelanlagen und 9 Beamer mit Zubehör beschafft werden.

 „Unsere Schulen weiter digital auszustatten halte ich für eine unserer wichtigsten Aufgaben als Landkreis“, betonte Landrat Marko Wolfram in dem Gespräch. Schnellstmöglich soll laut Wolfram auch der Standort Unterwellenborn digitalisiert werden. „Dieser Erfahrungsaustausch aus der Praxis ist sehr wichtig für uns, um zu wissen, welche Technik sich im Schulalltag bewährt und einen echten Mehrwert für das gesamte Schulteam bietet.“ Claudia Langer ergänzte: „Weiterführende Schulen, die bislang noch nicht ertüchtigt sind, haben für uns im Rahmen des Digitalpaktes II oberste Priorität.“ Die genaue Fördersumme für den Landkreis ist aktuell noch nicht bekannt.

Rund 1.000 Schülerinnen und Schüler besuchen das Staatliche Berufsbildungszentrum mit den Standorten in Rudolstadt und Unterwellenborn, 90 Lehrkräfte geben hier Unterricht. Alle Schulabschlüsse vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur können hier erlangt werden. Zugleich werden zahlreiche Berufsausbildungen wie beispielsweise Pferdewirt/-in, Friseur/in, Bankkauffrau/-mann, Einzelhandelskauffrau/-kaufmann, KfZ-Mechatroniker/-in oder Industriemechaniker u.v.m. angeboten.

Carolin Schreiber

Presse- und Kulturamt