„Ein Ort der Wärme, des Respekts und der Zuversicht“

Autor/in: Peter Lahann

Landrat würdigt Pflege-Wohngemeinschaft für Senioren in Bad Blankenburg

Bad Blankenburg. Die Übernahme einer Pflege-Wohngemeinschaft für Senioren direkt am Marktplatz in Bad Blankenburg durch den Regionalverband Südthüringen der Johanniter-Unfall-Hilfe ist am Mittwoch, 7. Januar, mit einem kleinen Empfang gefeiert worden. Pfarrer Manuel Kaiser nahm eine Einsegnung vor. Landrat Marko Wolfram und Bürgermeister Thomas Schubert lobten das Engagement der Johanniter sowie das Betreuungskonzept in zentraler Lage.

„Die Senioren WG steht bespielhaft für unser Verständnis moderner Altenhilfe: selbstbestimmt wohnen, aber nicht allein sein“, sagte Regionalvorstand Philipp Tausch. Die Wohngemeinschaft bietet barrierefreie Ein- und Zwei-Raum-Apartments für insgesamt bis zu zwölf Bewohnerinnen und Bewohner. Derzeit sind sieben Wohnungen vermietet. Alle Mahlzeiten werden gestellt und gemeinsam eingenommen. Darüber hinaus gibt es regelmäßige Beschäftigungsangebote. Nach Bedarf können ambulante Pflegeleistungen sowie der Johanniter-Hausnotruf in Anspruch genommen werden. „Damit wirkt diese Einrichtung auch der zunehmenden Einsamkeit im Alter entgegen“, sagte Skadi Köhler, hauptamtliches Vorstandsmitglied im Landesverband Sachsen-Anhalt/Thüringen.

„Die Johanniter schaffen mit der WG am Marktplatz eine vertraute Umgebung, in der Sicherheit und Selbstbestimmung Hand in Hand gehen. Möge diese Wohngemeinschaft ein Ort der Wärme, des Respekts und der Zuversicht sein“, sagte Marko Wolfram, Landrat des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt. Er dankte Regionalvorstand Tausch und seinem Team für die Übernahme des Angebotes. „Die Verbindung aus fachlicher Kompetenz, menschlicher Wärme und organisatorischer Zuverlässigkeit ist der Kern, an dem solche Einrichtungen wachsen und gedeihen“, so der Landrat. Angesichts des dramatischen demografischen Wandels stelle sich die Aufgabe älteren Menschen ein Zuhause zu bieten, das ihnen Nähe, Würde und Geborgenheit garantiere.

Peter Lahann
Presse- und Kulturamt