Sachstand zum Waldbrand in Gösselsdorf am Montagvormittag

Autor/in: Martin Modes

Seit Montag um 6 Uhr ist der Brand offiziell unter Kontrolle – Katastrophenfall soll heute Abend aufgehoben werden

Saalfeld. Seit heute Morgen, am 7. Juli um 6 Uhr, ist der Waldbrand in Gösselsdorf im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt nach fünf Tagen offiziell unter Kontrolle. Damit kann der am Mittwoch um 17.30 Uhr ausgerufene Katastrophenfall heute Abend wieder zurückgenommen werden.

„Allen Einsatzkräften aus unserem Landkreis, aus Thüringen und aus Bayern gilt mein Dank und der Dank der Menschen im Landkreis für Ihren vorbildlichen Einsatz“, so Wolfram. „Dieser Dank gilt allen, die sich in den vergangenen fünf Tagen teilweise Tag und Nacht und oft bis zur Erschöpfung eingebracht haben – also den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren und von der Landesfeuerwehrschule, vom Technischen Hilfswerk, der Polizei, den Rettungsdiensten und der DRK-Bergwacht Meuselbach, dem Kreisverbindungskommando der Bundeswehr, ThüringenForst, aber auch den vielen weiteren hauptamtlichen und ehrenamtlichen Helfern und den Bürgerinnen und Bürgern aus dem Landkreis wie auch den Waldbrandspezialisten vom Verein @fire. Dieser Großbrand auf 250 ha war nicht nur der größte Brand in Thüringen seit 30 Jahren, es war eine Mammutaufgabe, bei der mehrere Tausend Menschen Hand in Hand gearbeitet haben und bei der sich auch die landesweite und länderübergreifende Unterstützung bewährt hat. An dieser Stelle gilt der Dank auch allen Mitarbeitern in den Stäben, beim Innenministerium, im Thüringer Verwaltungsamt und natürlich auch unserem Krisenstab und dem Verwaltungsstab, die bei der Koordinierung stark gefordert waren. Auch die Hilfsangebote aus der Bevölkerung waren sehr beeindruckend.“

Aufgrund der stabilen Lage im Einsatzgebiet wurde begonnen, die aufgebaute Infrastruktur zur Brandbekämpfung teilweise wieder zurückzufahren. So konnte die Bewässerung mit Sprinklern heute Morgen eingestellt werden. Auch die belegten Betten für die Einsatzkräfte in den Schulen können wieder zurückgebaut werden.

Sukzessive kehren auch die Einsatzkräfte wieder nach Hause zurück. Der Landkreis München verlegt seine Einsatzkräfte im Laufe des Tages nach Hause. Die ersten 50 Einsatzkräfte aus dem Landkreis Augsburg kehren ebenfalls heute zurück, die zweite Hälfte wird morgen nach Hause verlegt, da sie heute noch Überwachungsaufgaben erfüllen.

Die weiterführenden Sicherungsmaßnahmen im Einsatzgebiet können ab Dienstag durch die eigenen Einsatzkräfte des Landkreises bewältigt werden.

Martin Modes
Presse- und Kulturamt