Mediencoaching im Landratsamt Saalfeld-Rudolstadt
Monika Brühl erläutert ehrenamtlichen Teilnehmern die Ausbildung
Saalfeld. Am 21. August fand im Landratsamt Saalfeld-Rudolstadt in Kooperation mit der Freiwilligenagentur „Vielfalt“ eine Informationsveranstaltung zum Thema „Mediencoaching im Ehrenamt“ statt. Dabei wurde das Projekt vorgestellt, das interessierte Bürgerinnen und Bürger für eine kostenfreie Qualifizierung zum Mediencoach gewinnen möchte. Vorgestellt wurde dies von der Thüringer-Engagement-Botschafterin 2025 Monika Brühl.
Die Ausbildung zum Mediencoach vermittelt praxisnahes Wissen zum sicheren Umgang mit digitalen Medien, zu Chancen und Risiken im Internet, zu Fragen des Datenschutzes sowie zur Nutzung technischer Geräte und sozialer Netzwerke. Ziel ist es, insbesondere älteren Menschen den selbstbewussten und sicheren Umgang mit moderner Technik zu erleichtern.
Landrat Marko Wolfram eröffnete die Veranstaltung und begrüßte die erschienenen Gäste herzlich: „Es ist uns ein großes Anliegen, die Bedeutung des Ehrenamts in unserem Landkreis hervorzuheben. Es zu fördern, ist eine anspruchsvolle, aber immens wichtige Aufgabe. Umso mehr freut es mich, dass wir durch die Unterstützung der Thüringer Ehrenamtsstiftung Veranstaltungen in dieser Form anbieten können.“
Seit Herbst 2022 wird die Qualifizierung zum Mediencoach im Rahmen eines Pilotprojekts in Weimar angeboten. In diesem Jahr startet bereits der neunte Ausbildungskurs. „Das Ehrenamt ist keine Frage des Alters“, so Brühl, „sondern eine Frage der Haltung und des Engagements. Unsere jüngste Teilnehmerin war zum Ausbildungszeitpunkt gerade einmal 16 Jahre alt.“
Mehr Informationen zur Ausbildung zum Mediencoach gibt es unter https://digitale-senioren-weimar.de/
„Wir möchten Brücken zwischen den Generationen bauen“, so Brühl zum Abschluss der Veranstaltung: „Durch das Engagement unserer Mediencoaches sollen insbesondere ältere Menschen so lange wie möglich selbstbestimmt und sicher in der digitalen Welt unterwegs sein können.“
Lukas Hopfmann
Auszubildender
Presse- und Kulturamt