Landrat besucht Fridericianum mit Sternwarte
Gespräche über Sanierung und Digitalisierung mit Schulleiter Thomas Kniese
Rudolstadt. Landrat Marko Wolfram besuchte am Donnerstag, 30. Oktober, das Gymnasium Fridericianum Rudolstadt und traf dort Schulleiter Thomas Kniese und seinen Stellvertreter Torsten Zunft. Kniese ist seit Frühsommer dieses Jahres offizieller Schulleiter und war zuvor bereits kommissarisch in dieser Funktion tätig. Im Mittelpunkt des Treffens standen Gespräche über die bauliche Situation des Schulgebäudes, die digitale Ausstattung und die langfristige Weiterentwicklung des Standorts, mit dem Ziel, das Fridericianum als modernen Lernort weiter zu stärken.
Im Gespräch informierte Kniese den Landrat über notwendige Sanierungsarbeiten an den Gebäuden sowie auf dem Schulhof. Wolfram sicherte zu, dass die Gebäude- und Liegenschaftsverwaltung des Landratsamtes sich der Themen annehmen werde.
Positiv hervorgehoben wurde die fortschreitende Digitalisierung am Fridericianum. Digitale Klassenbücher und ein weitgehend digital organisierter Schulalltag sind inzwischen gelebte Realität. Verbesserungsbedürftig ist die Internetverbindung des Gymnasiums. Hier soll eine technische Lösung zur Steigerung der Leistungsfähigkeit des Netzes gefunden werden.
Im Anschluss an das Gespräch besuchte Landrat Wolfram gemeinsam mit Kniese und Zunft die Schul- und Volkssternwarte „Johannes Kepler“ in Rudolstadt-Mörla. Astronomielehrerin Josefin Sperling zeigte dem Landrat die Besonderheiten der Warte: „Es gibt nur sehr wenige Schul-Sternwarten in Deutschland. Die Warte in Mörla wurde von Freiwilligen während der Sommerferien im Jahr 1964 gebaut.“ An dem Bau, der durch das Engagement des Rudolstädter Astronomielehres Hermann Hilbert zustande kam, leisteten 300 Schüler mehr als 10.000 freiwillige Arbeitsstunden.
Hier müssen die Terrasse und eine Außentreppe erneuert werden. Ebenso sind Putzarbeiten sowie eine Sanierung des Dachs vorgesehen. Landrat Marko Wolfram sicherte zu, dass die Anliegen der Sternwarte in die Planung aufgenommen werden.
Franziska Ehms, Presse- und Kulturamt