Lage bleibt weiter angespannt
Keine Entwarnung bei Waldbrand bei Gösselsdorf – 520 Kräfte im Einsatz
Saalfeld. Aktuell sind beim Waldbrand in Gösselsdorf im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt 520 Einsatzkräfte aus ganz Thüringen im Einsatz. Erwartet werden in Kürze auch Einheiten aus Oberfranken, da in Bayern drei Löschzüge zur Unterstützung angefordert wurden. Ein Vorauskommando aus Bayern soll noch heute Abend eintreffen.
Benötigt wird für die Löschung auch weiterhin Luftunterstützung.
Die Fläche des Brandes hat sich zuletzt nicht ausgeweitet, sie liegt weiterhin bei etwa 250 Hektar. Einige der Brandherde konnten eingedämmt werden, an anderen Stellen breiten sie sich zum Teil aus. Für die Bevölkerung der den Brandherden am nächsten gelegenen Orte besteht aktuell keine Bedrohung. Allerdings wird die Straße in Reichmannsdorf vom Abzweig nach Gösselsdorf (K 140) bis nach Großneundorf gesperrt, da die erhebliche Anzahl von Schaulustigen die Einsatzfahrzeuge behindert.
Mit der Dauer des Einsatzes der regionalen und überörtlichen Rettungskräfte von Feuerwehr, Polizei, Technischem Hilfswerk, Deutschem Roten Kreuz, Thüringenforst, Bundeswehr und der Bergwacht wird bis zum Wochenende gerechnet. Der Austausch der Einsatzkräfte in einem Schichtsystem ist organisiert.
Heute Abend, also Donnerstagabend 3. Juli, wird die Technische Einsatzleitung Stab, die sich bisher im Feuerwehrgerätehaus in Reichmannsdorf befindet, in das Gebäude des Brand- und Katastrophenschutzes des Landratsamtes in Saalfeld verlegt.
Martin Modes
Presse- und Kulturamt