Besuch beim neuen Leiter im Ver.di Bildungszentrum

Autor/in: Peter Lahann

Landrat Marko Wolfram erörtert mit Denny Möller mögliche Zusammenarbeit

Saalfeld. Es ist einer der übernachtungsstärksten Beherbergungsbetriebe im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt – und dennoch weitgehend unbekannt: das Ver.di Bildungszentrum in Saalfeld. Das zu ändern hat sich Denny Möller als neuer Leiter auf die Fahnen geschrieben. Am Donnerstag traf er sich mit Landrat Marko Wolfram, um seine Bildungsstätte vorzustellen und eine mögliche Zusammenarbeit mit dem Landkreis auszuloten.

Die meisten Übernachtungsgäste kommen zur Weiterbildung nach Saalfeld. Betriebs- und Personalräte erhalten hier ebenso ihr handwerkliches Rüstzeug wie Gewerkschaftsvertreterinnen und -vertreter. Acht Seminar- und ebenso viele Gruppenräume sowie ein großer Plenarsaal stehen zur Verfügung. Teilnehmende von mehrtägigen Weiterbildungen sind in den 84 Einzelzimmern untergebracht. Küche, Kneipe, eine Terasse mit Blick über Saalfeld und eine Grillhütte für den Sommer machen die Aufenthalte nicht nur lerntechnisch zu einem Erlebnis.

Das Ver.di Bildungszentrum in Saalfeld ist eins von bundesweit neun Tagungszentren der Gewerkschaft, das einzige in Ostdeutschland. Seit drei Wochen lenkt der ehemalige Landtagsabgeordnete Denny Möller die Geschicke des Bildungszentrums mit rund 20 Mitarbeitenden. „Ich will das Haus bekannter machen und die Auslastung erhöhen“, hat sich Möller vorgenommen. Bei der Vernetzung in der Region kann der neue Leiter auf die Arbeit seines Vorgängers Achim Czeschka aufbauen. Unter anderem kooperiert die Einrichtung mit der Stadt Rudolstadt bei der Unterbringung von Künstlerinnen und Künstlern während des Rudolstadt-Festivals im Juli.

Eine engere Zusammenarbeit kann sich auch Landrat Marko Wolfram gut vorstellen. So sollen unter anderem touristische Publikationen des Landkreises den Ver.di-Gästen zur Verfügung gestellt werden, etwa die Imagebroschüre des Landkreises oder der Museumsführer. Zudem könnten Weiterbildungen des Landratsamtes und Kreispartnerschaftsveranstaltungen in der Bildungsstätte stattfinden.

Peter Lahann
Presse- und Kulturamt